Am 24. Januar 1994 beschloss der Kreistag des Landkreises Heilbronn, dass die Variante  "B" des Stadtbahnkonzeptes für Heilbronn und Umgebung verwirklicht werden soll. Das  Konzept, Ende 1993 von der Verkehrsconsult Karlsruhe (VCK) als Tochterfirma der  Karlsruher Albtal-Verkehrsgescllschaft (AVG) vorgelegt, sieht für diesen Fall folgendes vor: - Stufenweise Einführung eines Stadtbahnbetriebs von Karlsruhe auf der Kraichgaubahn  über Eppingen bis Heilbronn   - Neubau einer innerstädtischen Heilbronner Stadtbahnlinie Hauptbahnhof - Stadtmitte - Siilmertor, Weiterfühnmg auf der DB-”Kocherbahn" bis Öhringen - Einführung bzw. Bau eines Streckenastes nach Neckarsulm Die Variante C, die im Anschluß verwirklicht werden könnte und von den Gutachtern längcrfristig empfohlen wird,  umfasst im Endzustand insgesamt sieben Stadtbahnlinien auf Basis heute vorhandener, teilweise stillgelegter  Strecken: 1.  Eppingen - Heilbronn - Öhringen 2.  Sinsheim - Heilbronn 3.  Neckarelz - Heilbronn 4. Osterburken - Heilbronn 5.  Hardthausen - Heilbronn (Teil der ehemaligen Privatbahn Jagstfeld - Ohrnbcrg) 6. Neckarsulm - Heilbronn - Bietigheim-Bissingen 7.  Zaberfeld - Heilbronn - Neckarsulm (Teil der Zabergäubahn) Die verkehrlichen Voraussetzungen werden für "denkbar günstig" gehalten. Die C-Variante, deren Liniennummern  keine Rangfolge darstellen, könnte verständlicherweise nur nach und nach verwirklicht werden, soweit es die  Finanzen der Kommunen und die zu 85 % möglichen Zuschüsse von Land und Bund zulassen. Eine Neubaustrecke  Richtung Heilbronn Süd - Beilstein - Marbach (die Relation der früheren Bottwartal-Schmalspurbahn) wird angedacht  Bei der Linie 7 (Zabergäu) sollten künftige Planungen eine Haltestelle "Langwiesen" im neuen Industriegebiet  zwischen Brackenheim und Frauenzimmern vorsehen! Es spricht sehr viel dafür, dass sich das "Karlsruher Modell"  eines Rcgional-Stadtbahnbetriebs auch in und um Heilbronn bewähren wird. "Die mobile Zukunft im Großraum  Heilbronn liegt auf der Schiene", so die Mahnung der Planer. Damit ist der Zug für die Zabergäubahn noch nicht  abgefahren. Am vergangenen Montag fand in Güglingen unsere diesjährige Hauptversammlung statt. Nach der Begrüßung und der Vorstellung der einzelnen Vereinsmitglieder verlas die 1. Vorsitzende Gertrud Schreck ihren Bericht vom vergangenen Jahr. Anschließend folgte der Bericht des Kassiers. Nach Aussprache und einstimmiger Entlastung des Vorstandes durch die Anwesenden erfolgten die Wahlen. Wieder gewählt wurde Gertrud Schreck als 1. Vorsitzende, Jürgen Wiethe als 2. Vorsitzender und Rolf Schreck als Kassier. Alle Gewählten bedankten sich und nahmen die Wahl an. Bei den darauffolgenden Diskussionen wurde eine Arbeitsgruppe zur Erstellung eines neuen aussagekräftigen Flyers gebildet und über verschiedene Aktionen geredet, um die Zabergäubahn im Bewußtsein der Politiker und der Bevölkerung zu halten. So soll z.B. vor der im nächsten Jahr stattfindenden Landtagswahl eine Podiumsdiskussion mit den Landtagsabgeordneten durchgeführt werden.